Vorschlag · kein offizieller Auftritt Unverbindlicher Entwurf für Blumen Herzog. Nicht von Google indexiert.

Damit es länger schön bleibt

Die Fragen, die bei uns am häufigsten über den Tresen kommen — hier zum Nachlesen.

Schnittblumen

Anschneiden, nicht abbrechen

Stiele schräg mit einem scharfen Messer kürzen, nicht mit der Schere quetschen. Eine gequetschte Leitbahn zieht kein Wasser mehr. Alle zwei bis drei Tage nachschneiden.

Blätter unter der Wasserlinie entfernen

Blätter, die im Wasser stehen, faulen und vermehren Bakterien — das ist die häufigste Ursache dafür, dass ein Strauß nach drei Tagen hängt.

Kühl und nicht neben dem Obstkorb

Obst gibt Ethylen ab, das Blüten schneller altern lässt. Direkte Heizungsluft und pralle Sonne ebenfalls meiden. Nachts kühler stellen verlängert spürbar.

Weihnachtsstern

Der Klassiker unter den Fehlkäufen — nicht wegen der Pflanze, sondern wegen des Transports. Weihnachtssterne vertragen keine Kälte: Schon wenige Minuten unter 10 °C führen dazu, dass die Blätter Tage später abfallen. Deshalb immer eingepackt transportieren, auch auf dem kurzen Weg zum Auto.

Zu Hause hell stellen, aber nicht in die Zugluft. Gießen erst, wenn die Erdoberfläche trocken ist — Staunässe ist der zweithäufigste Grund für Blattfall.

Hortensien

Beim Schnitt kommt es auf die Art an: Bauern- und Tellerhortensien legen ihre Knospen bereits im Vorjahr an. Wer sie im Frühjahr zurückschneidet, schneidet die Blüte weg — hier nur Verblühtes bis zum ersten kräftigen Knospenpaar entfernen. Rispen- und Schneeballhortensien blühen dagegen am neuen Holz und vertragen einen kräftigen Rückschnitt im Frühjahr.

Beet- und Balkonpflanzen

Die Eisheiligen abwarten

Frostempfindliches gehört bei uns im Norden erst nach Mitte Mai dauerhaft nach draußen. Vorher gekaufte Pflanzen nachts hereinholen oder abdecken.

Verblühtes ausputzen

Wer regelmäßig Verblühtes entfernt, verhindert die Samenbildung — die Pflanze steckt die Kraft dann in neue Blüten statt in Samen. Bei Geranien und Petunien macht das über die Saison den größten Unterschied.

Zimmerpflanzen im Winter

Weniger Licht bedeutet weniger Wasserbedarf. Die meisten Zimmerpflanzen gehen im Winter nicht ein, weil sie zu wenig, sondern weil sie zu viel Wasser bekommen. Fingerprobe: erst gießen, wenn die oberen zwei Zentimeter trocken sind. Düngen erst wieder ab Februar/März.

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